| "Wir waren klein und gewachsen ist wieder der Wendelstein" |
| Karl Pfeiffer und Toni Hieber, 1910 |
~ 1889 ~Am 8. Juni 1889 wird in München-Haidhausen von einer kleinen Gruppe sportbegeisterter Bürger die Schützengesellschaft "Die Wendelsteiner" gegründet. Als Namensgeber dient der 1838m hohe "Wendelstein" auf dem im gleichen Jahr die Grundsteinlegung des "Wendelsteinkirchleins" erfolgte. Das Vereinslokal befindet sich im "Bürgerbräu" in der Kellerstraße. Geschossen wird in der angrenzenden Kegelbahn. ~ 1892 ~Dank zahlreicher Spenden der Mitglieder ist der Verein in der Lage eine Vereins-Fahne sein eigen nennen zu dürfen. ~ 1905 ~Im Mai 1905 wird Ludwig Eichinger neben Karl Schmitt 2. Schützenmeister. Es kommt neues Leben in den Verein und die Schießleistungen zählen bald zu den besten des Bayerischen Schützenbundes. ~ 1908 ~Zusammen mit den drei anderen Haidhauser Zimmerstutzen-Schützengesellschaften "Grüß Gott auf der Alm", "Schützengilde Friedensbund" und dem "Schützenbund Haidhausen" gründen die "Wendelsteiner" am 25. November 1908 die "Vereinigung der Zimmerstutzen-Schützen-Haidhausen", die Vorläuferin der heutigen "Sportschützensektion München-Ost". ![]()
~ 1914 ~Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bringt das Vereinsleben zum Erliegen. ~ 1919 ~Karl Pfeiffer wird 1919 in das Sektions-Schützenmeisteramt berufen. Durch seine weitreichenden Entscheidungen kommt es bald wieder zu neuer Blüte im Verein. In dieser Zeit sind auch bis zu 14 Kaminkehrer Mitglied im Verein. Schon bald werden die Wendelsteiner scherzhaft auch "die schwarze" oder auch "die rußige" Gesellschaft genannt. ~ 1943 ~Der Zweite Weltkrieg ist im vollen Gange und infolge der zunehmenden Bombenangriffe müssen wieder sämtliche Vereinsaktivitäten ruhen. ~ 1945 ~Der Krieg ist zu Ende. Die Siegermächte verbieten jegliche Aktivitäten mit Schußwaffen, so daß an eine Wiederaufnahme des Schießbetriebs vorerst nicht zu denken ist. Auch deshalb nicht, weil es aufgrund von Bombenschäden keine geeigneten Lokale gibt. ~ 1950 ~
Das bis dahin nicht so ernst genommene "Luftgewehr" wird zur Präzisionswaffe entwickelt und von den zuständigen Dienststellen als Sportgerät zugelassen.
~ 1954 ~Am 3. April 1954 wird im Lokal "Zur Unterfahrt" am Haidenauplatz im Münchner Osten, die Schützengesellschaft "Die Wendelsteiner" wiedergegründet. ~ 1969 ~In der Haidhauser Maria-Hilf-Kirche wird die neue Vereins-Fahne geweiht. Aus diesem Anlaß wird auch ein Festschießen abgehalten, an der sich alle Gesellschaften der Sektion beteiligen. ![]() ~ 1985 ~Nach 25 Jahren wird dem Verein das Schießlokal, aufgrund von Besitzerwechsel, gekündigt. In der Gaststätte "Wienerwald" in München-Ramersdorf kann die Gesellschaft aber bald ihre neue Schießstätte etablieren. ~ 1989 ~Im Juni 1989 wird im Höfbräukeller das 100-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Wiederum wird ein Festschießen abgehalten, an der sich viele befreundete Gesellschaften beteiligen. ![]()
~ 1990 ~Bei den Neuwahlen im Januar 1990 werden Sigmund Kloß zum 1. Schützenmeister und Stephan Föttinger zum 2. Schtüzenmeister gewählt. In den folgenden Jahren leiten beide mit einer nahezu unveränderten Mannschaft die Geschicke des Vereins. ~ 1993 ~Sigmund Kloß übernimmt das Amt des 3. Sektions-Schützenmeisters der Sektion-München Ost. ~ 1996 ~Reinhard Dietl wird zum 1. Sektions-Schützenmeisters der Sektion-München Ost gewählt. ~ 1997 ~Im Juni 1997 gelingt der 1. Luftgewehr-Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. ~ 1999 ~Im Ratskeller wird eine große interne Jubiläumsfeier zum 110-jährigen Bestehen des Vereins abgehalten. ~ 2000 ~Nach zahlreichen Abgängen von Leistungsträgern der 1. Luftgewehr-Mannschaft kann der Abstieg in die Sektionsoberliga nicht verhindert werden. ![]()
~ ~ ~Seit der Nachkriegszeit haben immer wieder Vereinsmitglieder führende Posten in der Sektion München-Ost innegehabt und somit die Entwicklung entscheidend mitgeprägt. |
| Nr. | Name | Von | Bis |
|---|---|---|---|
| 1. | H. Bauer | 18. Juni 1889 | September 1889 |
| 2. | Karl Schmitt | September 1889 | 1905 |
| 3. | Ludwig Eichinger | 1905 | 1910 |
| 4. | Karl Pfeiffer | 1910 | 1943 |
| 5. | Martin Feiner | 3. April 1954 | 17. Oktober 1969 |
| 6. | Felix Hundhammer | 17. Oktober 1969 | 13. Oktober 1972 |
| 7. | Fritz Kloß | 13. Oktober 1972 | 12. Januar 1990 |
| 8. | Sigmund Kloß | 12. Januar 1990 | heute |